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Der InnoTruck: eine interaktive Erlebniswelt

InnoTruck 2017

Am Donnerstag, 1.6.2017 von 15.15-17.30 Uhr für alle Interessierten im Pausenhof des Martin-Behaim- Gymnasiums
Mit der neuen Hightech-Strategie konzentriert sich die Bundesregierung auf Forschungsfelder, die viele Innovationen, wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand versprechen. Die Ausstellung im InnoTruck stellt jede dieser Zukunftsaufgaben in einem eigenen Bereich anhand von insgesamt mehr als 80 Exponaten vor.
Im Ausstellungszustand bietet der InnoTruck genügend Platz für eine interaktive Erlebniswelt: Im Erdgeschoss werden die sechs Zukunftsaufgaben der Hightech-Strategie vorgestellt.
Der InnoTruck lädt dazu ein, das Thema Innovation in der mobilen Erlebniswelt selbstständig zu entdecken. Die zwei Stockwerke des Trucks bieten mit ihren rund 100 m² Ausstellungsfläche nicht nur Platz für 80 verschiedene Exponate, sondern auch für Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen. So werden wissenschaftliche Inhalte spannend vermittelt und das komplexe Thema Innovation anschaulich dargestellt. Die Initiative orientiert sich an den sechs prioritären Zukunftsaufgaben der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung:
•    Digitale Wirtschaft und Gesellschaft
•    Nachhaltiges Wirtschaften und Energie
•    Innovative Arbeitswelt
•    Gesundes Leben
•    Intelligente Mobilität
•    Zivile Sicherheit

NanoShuttle Bayern zu Gast am Martin-Behaim-Gymnasium Nürnberg 2015

NanoShuttle1
NanoShuttle2
NanoShuttle3
NanoShuttle4

Im Rahmen der naturwissenschaftlich-technologischen Ausbildung besuchten Wissenschaftler der Uni Würzburg das Martin-Behaim-Gymnasium und führten die 10. Klassen in das vielversprechende und neue Gebiet der Nanotechnologie ein.
Oberflächen, an denen kein Schmutz haften bleibt, unzerbrechliche Tennisschläger und Datenträger mit immer größerer Speicherkapazität. All das ist keine Zukunftsmusik, das gibt es bereits. Hinter diesen Entwicklungen steckt die Nanotechnologie.
Nanotechnologie gilt als die Zukunftstechnologie schlechthin, da in ihr viele Chancen stecken – etwa für neue medizinische Anwendungen, für den Umweltschutz, für ökologisch wie ökonomisch sinnvolle Energiekonzepte. Über diese interessanten Möglichkeiten informierte das Team des NanoShuttles der Uni Würzburg.
Der NanoShuttle fährt aufgrund einer Initiative der Bayerischen Staatsregierung Schulen an, die sich für einen Besuch angemeldet haben. Der Kleinbus ist mit verschiedenen sehr teuren Hightech-Mikroskopen und neuartigen Nano-Experimentiermaterialien ausgestattet. So können die Jugendlichen auch beim eigenen Experimentieren erste Einblicke in die Welt der allerkleinsten Strukturen gewinnen und selbst ausprobieren, welche Anwendungsmöglichkeiten die Nanotechnologie bietet. Der Cluster Nanotechnologie wurde 2009 als Kompetenznetz Deutschlands anerkannt (www.nanoinitiative-bayern.de) und wird organisiert und durchgeführt von der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (www.initiative-junge-forscher.de).
Zu Beginn des Besuchs wurde in einem anschaulichen Vortrag drüber gesprochen, dass Nanopartikel eine unvorstellbar kleine Größe von 1nm (Nanometern) besitzen. Es wurden Phänomene wie der Gecko- oder Lotus-Effekt und Chancen der Nanotechnologie bei der Bekämpfung von Krebsgeschwüren aufgezeigt. Ebenso erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass man derart kleine Teilchen nur mit einem Rasterkraftmikroskop (AFM) sichtbar und greifbar machen kann, wobei die dahinter steckende Technik gar nicht so kompliziert ist. Wertvolle Rasterkraftmikroskope (ca. 30.000,-€) standen zum Bestaunen im Klassenzimmer bereit und konnten bei ihrer Arbeitsweise begutachtet werden. Bei einem Versuch wurde aufgebrühter Kaffee aus dem Lehrerzimmer mikroskopiert und mit einer Software die durchschnittliche Partikelgrößer ermittelt. Somit konnte eine Aussage über die Porengröße des Filters und damit die Qualität des Produkts getroffen werden.
Im Anschluss daran konnten die Jugendlichen in Kleingruppen erfahren, welche überraschenden Eigenschaften Nanopartikel haben können und wie die Nanotechnologie ihren Alltag schon jetzt beeinflusst. Vom Aerogel bis zum Ferrofluid durften die Schüler selbst begreifen, was Nanotechnologie bedeutet. Ebenso konnten verschiedene Sonnencremes hinsichtlich ihres Lichtschutzfaktors untersucht werden. Der Lotus-Effekt wurde verdeutlicht, indem die Schüler einen Objektträger verrußen und anschließend auf der Rußschicht, die ebenfalls Nanopartikel enthält, Wassertropfen abperlen lassen sollten.
Zum Abschluss zeigte das engagierte Team der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. den Schülern, welche Möglichkeiten es neben einem Studium z.B. bei Ausbildungsberufen im MINT-Bereich gibt.
Ziel der Nano-Schulbesuche war es, die Schülerinnen und Schüler über diese Zukunftstechnologie zu informieren und sie dafür zu begeistern, ihnen ganz neue Bildungs- und Berufsmöglichkeiten in diesem Bereich aufzuzeigen und somit auf Dauer den Technologie-Standort Bayern zu stärken. Bezugnehmend auf die zahlreichen, positiven Rückmeldungen ist es ihnen bei unseren Schülerinnen und Schülern in diesem Schuljahr auch sehr gut gelungen.
Anna-Lena Waldmann

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