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Poetry Slam am Behaim

Abschlussveranstaltung mit Schülervorträgen
Flash ist Pflicht!

Schon zum zweiten Mal freute sich das Behaim über den Besuch von Bas Böttcher. In einem Workshop am 15. und 16.02.17 arbeiteten die Schüler und Schülerinnen der 10. Klassen mit dem Slam-Poeten. Ihre wirklich hörenswerten Gedichte präsentierten die Schüler und Schülerinnen auf der Abschlussveranstaltung im Musiksaal.

 

Poetry Slam“ von Polina Aksonova, 10a

Was ist das? Was kann man sich darunter vorstellen? Um was geht es da?

Das waren einige Fragen, die ich mir gestellt habe, als das Wort „Poetry Slam“ fiel. Ich konnte mir absolut gar nichts darunter vorstellen. Unsere Lehrerin hat es grob mit „spontane Gedichte vortragen“ beschrieben und ich dachte, dass einfach irgendein Poet in unserem Klassenzimmer stehen wird und seine ihm gerade spontan eingefallenen Gedichte vorträgt.

Aber nein.

Der Workshop war echt unfassbar spannend. Bas Böttcher, der Poetry Slammer, der den Workshop leitete, hat nicht einfach seine Gedichte vorgetragen. Bevor er uns eines seiner Werke zeigte, hat er sehr präzise erklärt, was man eigentlich genau für so einen Poetry Slam braucht. Und was eben genau solch ein Poetry Slam ist. Man könnte grob sagen, dass es eine Art Gedicht ist. Und trotzdem unterscheidet es sich von normalen Gedichten. Man schreibt es zwar so ähnlich wie ein Gedicht und doch klingt es anders. Und nicht nur der Text, sondern auch der Vortrag ist im Poetry Slam unglaublich wichtig. Es ist schwer zu beschreiben, was es genau ist. Man muss es sich selber anschauen.

Bas Böttcher hat uns gezeigt, dass nicht nur Sätze, sondern auch einzelne Wörter eine riesige Bedeutung haben können. Man könnte ein Gedicht schreiben, das von einem Apfel handelt, der gerade vom Baum fällt. Aber, wenn man genauer hinhört und auf die einzelnen Betonungen und die Art des Vortrages achtet, merkt man, dass das Gedicht nicht nur von einem Apfel handelt, sondern beispielsweise eine belehrende Geschichte erzählt.

Wenn man genauer darüber nachdenkt, hängt die Bedeutung eines Wortes doch nur von einer winzig kleinen Kleinigkeit ab.

Beispielsweise der Satz: Ich liebe dich.

Und jetzt aufgepasst: Ich liebte dich.

Seht Ihr? Ich habe nur einen einzigen kleinen Buchstaben hinzugefügt und schon hat sich der ganze Sinn des Satzes verändert.

Auf solche Kleinigkeiten zu achten, hat uns Bas Böttcher eben beigebracht. Und noch viele andere Dinge, für die es auf dieser Seite gar keinen Platz gibt.

Der Workshop war sehr inspirierend und interessant gestaltet, da wir nicht nur Gedichte hören durften, sondern auch selber mit den Tipps und Tricks von Bas Böttcher welche schreiben konnten.

 

Neugierig? Hören und lesen Sie selbst!

 

 

Die Zeit(2017)

So viele Jahre, 365 Tage

mit 30 Tagen im Schnitt.

Was tust du damit?


Die Zeit ist endlos,

doch steht sie still.

Wir versuchen sie festzuhalten,

was ist der Sinn?!


Erinnerungen und Momente

klammern sich an uns fest,

sie sitzen auf unseren Schultern.

Es ist einfach wie die Pest.


So viele Jahre, 365 Tage

Mit 30 Tagen im Schnitt.

Was tust du damit?


Die Zeit ist ein komisches Konzept,

Filme wie Alice im Wunderland

ziehen sie einfach in den Dreck.


Eine Sekunde ist endlos,

wenn sie sei perfekt,

doch trotzdem starren wir auf die Uhr

mit eisernem Blick ?!


So viele Jahre, 365 Tage

Mit 30 Tagen im Schnitt.

Und was tust du damit?


Du wartest darauf,

dass die Zeit vergeht.

Aber es sind so viele Möglichkeiten,

die mit ihr gehen.

Warum nutzt du nicht die Zeit,

sondern siehst ihr nur zu ,

wie sie von dir geht

und nimmst sie nicht ernst,

wenn sie vor dir steht?


Doch immer noch sitzen wir hier still

Und warten auf das „Tick Tack“,

obwohl wir nicht wissen,

wann unsere letzte Stunde geschlagen hat.


So viele Jahre, 365 Tage

Mit 30 Tagen im Schnitt.

Und was wirst du damit tun?


 

Lieber lieben (2017)

Die liebliche Liebe lieber lassen,
denn irgendwann fängt man an sich zu hassen.

Liebliche Liebe ist Fluch und Segen,
doch wenn der Fluch kommt, dann bist du verloren…
Verloren, verschollen, verdrängt, verängstlicht.
Warum ist das nun so?
Früher war doch alles so herzlich.

An einem Punkt vergisst man das Schöne.
So sehr man auch will.
Schmetterlinge kriegst du nicht mehr in die Höhe.

Die liebliche Liebe lieber lassen,
denn irgendwann fängt man an sich zu hassen.

Hast du nicht gehört?
Liebe ist tot!
Doch wer hört schon auf mich…
Du hast Recht.
Liebe macht Mut.
Liebe stärkt dich

Liebliche Liebende, liebliche Leier,
Liebe ist unser gemeinsamer Schleier!

Die liebliche Liebe sollst du nie lassen,
denn irgendwann wird alles gelassen.

Und du findest deine liebliche Liebe sofort
an einem für dich richtigen Ort.

Polina Aksonova – 10a

13.12.2016

Gemütliches Eck zum Lesen und Büchertauschen

Im Neubau lädt ab heute ein Eck mit Sitzsäcken zum gemütlichen Lesen ein. Ein Büchertauschregal sorgt hoffentlich für nie versiegenden Lesestoff: Die Schülerinnen und Schüler dürfen ein Buch mitbringen, das ihnen gut gefallen hat, und dieses gegen ein interessantes aus dem Regal tauschen. 

Q11: Faust am Residenztheater

Am 12.12.16 fahren einige Schülerinnen und Schüler mit ihrer Kursleiterin Frau Schlaffer nach München ans Residenztheater, um dort "Faust" zu sehen.

Wer liest, gewinnt - Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am bundesweiten Vorlesetag 2016

„Rutscht mal ein wenig weiter nach vorne!", fordert Moderator Peter Schuler die in einiger Entfernung von ihm auf dem Boden sitzenden Sechstklässler freundlich, aber bestimmt auf. Gleich werden die vor den Schülern aufgereihten Finalisten des Vorlesewettbewerbs am Behaim um den Titel des Schulsiegers bzw. der Schulsiegerin kämpfen - mit Worten.
Chiara Di Bella (6a), Emily Sommer (6b), Emilia Soucek (6c) und Philip Bigalke (6d) haben jeweils ein Buch mitgebracht, aus dem sie etwa drei Minuten lang vorlesen werden. „Conny“  ist dabei, „Silber“ von Kerstin Gier, „Göttlich verdammt“ und ein Band aus der Reihe „Skullduggery“. Zunächst aber werden die Kandidaten einzeln vorgestellt und von ihrer Klasse enthusiastisch bejubelt. Mit selbstgebastelten Plakaten unterstützen die Schüler ihren Klassensieger, den sie in den Wochen vor dem Wettbewerb ermittelt haben. Nach dem Vorlesen der selbst gewählten Textstelle wartet auf die vier Finalisten eine schwierigere Herausforderung: das Vorlesen eines unbekannten Textes. Diesmal handelt es sich dabei um ein Kapitel aus dem Buch „Das schaurige Haus" von Martina Wildner, einem gruseligen und spannenden Roman für Kinder ab 11 Jahren.  Während Moderator Peter Schuler dann das Publikum mit einem Literatur-Quiz unterhält, zieht sich die Jury zur Beratung zurück. Neben der Vorjahressiegerin Gioia Schuller und dem Schulsieger des Jahres 2011, Marco Zietsch aus der Q11, entscheiden Ulrike Thoma (Leiterin der Schulbibliothek), Gunther Schneider (Mitarbeiter im Direktorat) und Michaela Grüner als Vertreterin der Fachschaft Deutsch über die Leistung der Kandidaten: Es geht um Lesetechnik, also um sicheres und flüssiges Lesen, eine deutliche Aussprache, ein angemessenes Lesetempo und eine sinngemäße Betonung. Wichtig ist natürlich unter anderem auch, dass der Text lebendig und ausdrucksvoll gestaltet wird. Nach der Rückkehr des Gremiums wird es spannend: Wer hat es geschafft, die Jury am meisten zu überzeugen? Gioia und Marco gratulieren schließlich Emilia und Emily zum gemeinsamen dritten Platz, den zweiten Platz erlas sich Philip. Zur umjubelten Schulsiegerin wurde Chiara gekürt, die mit ihrem souveränen und sehr lebendigen Vortrag die Jury am meisten überzeugte. Sie wird unsere Schule beim diesjährigen Regionalentscheid vertreten, wir halten natürlich die Daumen! Außer über ihre Urkunden freuten sich dann alle Kandidaten über Gutscheine, die sie in der Schulbibliothek gegen ein Buch ihrer Wahl tauschen können.  
Wie es sich für eine solche Veranstaltung gehört, gab es auch ein tolles musikalisches Rahmenprogramm: Aurelio Alpagut (6a), Amir Gerivani (6c), Helene Fritzsche (6b) und zwei Gitarristen verliehen dem Wettbewerb mit ihren Darbietungen ein festliches Ambiente . Ihnen danken wir herzlich für ihr Engagement, ebenso den Musiklehrern Herrn Schmidbauer und Frau Wild für ihre Unterstützung. Dank ergeht auch an das Audioteam des MBG, das gewohnt professionell dafür gesorgt hat, dass die Finalisten auch Gehör fanden. Schließlich sei auch Axel Thomas herzlich für seine hausmeisterliche Unterstützung gedankt!
Michaela Grüner

Märchenerzähler zu Gast am Behaim

Kinobesuch der 7d am 17.12.15: Malala

Am Donnerstag, den 17.12.15, schaut sich die 7d zusammen mit ihrer Deutschlehrerin Jenny Herold den Film "Malala-Ihr Recht auf Bildung" an. Der gemeinsame Kinobesuch rundet die gemeinsame Lektüre des Buches der Friedensnobelpreisträgerin im Unterricht ab.

Februar 2016: Themenwoche Märchen der 5. Klassen

Die ersten Monate des Jahres stehen in den 5. Klassen im Zeichen des Märchens: Vom 01.02. bis 05.02.2016 werden die Deutschlehrkräfte der 5. Klassen zusammen mit ihren Schülern eine Woche lang präsentieren, was sie vorher kreativ zu diesem Thema gestaltet haben. Höhepunkt ist der Besuch des Märchenerzählers Michl Zirk, der am Freitag, den 05.02.16, ans Behaim kommen wird.
Organisation: Christina Buchwald

Aktuelles


16.05.17 10:58

"Das Behaim wird bunt"

Hier finden Sie alles zum aktuellen Planungsstand sowie die Links zu den Doodle-Eintragslisten für die Mitarbeit beim Streichen und in der Krafttanke zur Verpflegung der "Streicher".

07.05.17 20:40

Azzurro ...

Die blaue Nacht und das Behaim wieder mittendrin!

05.05.17 15:23

Der InnoTruck zu Gast am MBG

Donnerstag, 1.6.2017, 15.15-17.30 Uhr

25.03.17 06:27

Poetry Slam am Behaim

Schon zum zweiten Mal freute sich das Behaim über den Besuch von Bas Böttcher.

03.03.17 08:19

Prüfungen zum Erhalt des DELF scolaire

Französisches Sprachzertifikat für 21 Schüler/innen

03.03.17 07:15

"Es geht darum, das Buch zu entmythifizieren ..."

Nachlese zum Vortrag "Das Buch 'Mein Kampf' als Thema im Unterricht"

02.03.17 07:34

Herausragender Erfolg beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“

Aurelio Alpagut aus der Klasse 6a konnte beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in der Kategorie „Schüler experimentieren – Fachbereich Chemie“ mit seinem Projekt „Der perfekte Milchschaum“ die Fachjury überzeugen und wurde Regionalsieger.


 
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