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12.05.18 07:17 Alter: 133 days

Das Behaim der Zukunft

 

Schüler, Eltern und Lehrer planen gemeinsam mit der Stadt Nürnberg das "neue Behaim" - Chancen für ein neues pädagogisches Konzept!

Seit im Juli 2017 bekannt wurde, dass die Stadt Nürnberg den Neubau unserer Schule am bisherigen Standort beschlossen habe, ist viel geschehen: Der Architektenwettbewerb soll bald ausgeschrieben werden, so dass (vermutlich) im Jahr 2021/22 die vorübergehende Auslagerung der gesamten Schule in das Gebäude der Bert-Brecht-Schule, nachdem deren Neubau fertig gestellt ist, erfolgen kann. Während des ca. 3jährigen „Exils“ entsteht nach Abriss des alten Gebäudes ein Neubau nach den Standards eines modernen, schülerzentrierten Unterrichts.

Ein Neubau - anstatt einer Generalsanierung – bietet die große Chance, die Wünsche und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler, der Eltern sowie der Lehr- und Verwaltungskräfte an eine lebens- und liebenswerte Schule einzubringen. Um darüber nachzudenken und um sich auszutauschen, trafen sich am Montagnachmittag vor dem Maifeiertag als Vertreter der Schulgemeinschaft die Schülersprecher, der Elternbeirat, das Lehrerkollegium, unser Hausmeister, unsere Sekretärinnen, unsere Bibliothekarin, unser Förderverein und die Schulleitung mit den Verantwortlichen der Stadt Nürnberg Frau Schleicher Herrn Altmann, Herrn Ebert und Herrn Wüst und zu einem demokratischen Meinungsbildungsprozess. Während die Unter- und Mittelstufenschüler/innen u.a. unter Anleitung der Q11-Schüler/innen des Psychologiekurses im Workshop-Projekt „Schule der Zukunft“ Ideen für einen lernförderlichen Neubau der Schule erarbeiteten und eine Ausstellung vorbereiteten, wurden verschiedene pädagogische und bauliche Schulkonzepte präsentiert und diskutiert: So berichteten der Schulleiter des Gymnasiums Diedorf sowie eine Lehrkraft des Gymnasiums Hilpoltstein über ihre Planungen und bereits gemachte Erfahrungen in ihrem neuen Schulgebäude. Außerdem stellte ein Architekt die Neubaupläne der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg vor. Im Vorfeld waren bereits verschiedene pädagogische und bauliche Konzepte in Bayern besichtigt worden.

Dabei wurde deutlich, dass verschiedenste Rahmenbedingungen wie didaktische oder pädagogische Konzepte, die Vorstellungen von einem modernen Unterricht in Räumen mit funktionaler Medienausstattung, gesunder Luft und optimaler Akustik sowie Lärmdämmung, die Einführung des neuen LehrplansPLUS und des G9 mit gebundenem Ganztag, Inklusion und vieles mehr die Vorüberlegungen zum Planungsprozess beeinflussen: „Lernlandschaften“,Lerncluster nach Jahrgangsstufen“, „Lerndepartments und Jahrgangcluster (US)“, „Jahrgangsübergreifender Unterricht“, Klassenraum- oder Lehrerraumprinzip, „Fächercluster“…?

Herr Frank Wüst vom Amt der Stadt Nürnberg für Allgemeinbildende Schulen informierte anschließend über die Finanzierungspläne, über Förderfähigkeitsbedingungen und über die Planungsvorgaben. Danach wird der „alte“ Neubau stehen bleiben und ins Gesamtkonzept integriert werden. Außerdem sollen auf dem Gelände des MBG eine Mensa sowie eine Dreifachturnhalle errichtet werden. Einig war man sich, dass man möglichst große Klassenzimmer (66qm) für sinnvoll hält. Auch eine Bibliothek ist geplant.

In neun Workshops diskutierten anschließend die Naturwissenschaftler, Mathematiker und Informatiker, Geisteswissenschaftler, Religions- und Ethiklehrer, die Fachschaften moderne Fremdsprachen, Kunst und Musik bzw. Sport sowie die Schüler- als auch die Elternvertreter ihre Vorstellungen von optimalen Arbeitsbedingungen. Bei der Präsentation der Resultate mit Probeabstimmung ergab sich ein hochinteressanter Gedankenaustausch über die Nutzung von Synergien durch Multifunktionsräume, Rückzugsräume, Sportplätze und flexible Turnhallen, Ausstellungsmöglichkeiten, Theaterbühne, Innenhöfe zur Trennung der öffentlichen und schulischen Bereiche und Außenanlagen, grüne Klassenzimmer, Freilufttheater, große Aufzüge, schuleigene Bibliothek, großzügige Fahrradabstellplätze, ein „Elterntaxi-Drive-In“ usw.

Wenn schließlich für jede Schülerin bzw. jeden Schüler ein eigener Spind, ein Regal für die Büchertasche, ein Garderobenplatz, genügend Raum für bewegten Unterricht und vielleicht sogar für selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Arbeiten und Lernen im „Campus“ oder „Forum“ architektonisch verwirklicht werden sollte, könnte es sein, dass es in der Schule genauso schön sein wird wie daheim. Damit sich alle am Behaim BEHAIMatet fühlen, wollen wir als Schulgemeinschaft unser neues Behaim im kommenden Planungsprozess maßgeblich mit beeinflussen.


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